Das ist die härteste Fußball-Liga der Welt

Sie gilt als die beste, härteste und reichste Fußball-Liga der Welt, die englische Premier League. Nirgends sonst ist die Leistungsdichte so groß, in keinem anderen Land der Welt ist so viel Geld im Umlauf, wie in der höchsten englischen Spielklasse. Zahlreiche Spitzenvereine, wie FC Liverpool, Manchester United, Manchester City, FC Arsenal, Tottenham Hotspur und der FC Chelsea prägen das Bild. Trotz dieser enormen Dichte an großartigen Mannschaften gelingt es immer wieder einzelnen Teams aufzuzeigen. Bestes Beispiel dafür ist der sensationelle Meistertitel von Leicester City vor einigen Jahren. Damals überraschte der Underdog, der vor Saisonstart noch als fixer Abstiegskandidat gegolten hatte, Freund und Feind und sicherte sich den ersten Meistertitel seiner Geschichte.

Mittlerweile haben die großen Vereine zurückgeschlagen, Manchester City und der FC Liverpool matchen sich um die Führung der Liga. Nach zwei Saisonen, in denen Pep Guardiolas Mannschaft nicht zu bezwingen war, schlägt nun die Stunde von Jürgen Klopp. Der deutsche Kult-Trainer war der Wunschkandidat der Fans, als er vor einigen Jahren in die Hafenstadt wechselte. Seitdem arbeitet er daran sein großes Ziel zu verwirklichen. Dieses hatte er bereits bei Amtsantritt verkündet. Er wollte endlich wieder Titel nach Liverpool holen.

Rein englische Finale

Die ersten drei Anläufe scheiterten spektakulär. Er verlor sowohl das Finale im englischen Ligapokal, als auch das Finale der UEFA Europa League und das erste Finale in der UEFA Champions League. Doch im Vorjahr war es dann endlich so weit. Unter dem großen Jubel der Fans gewannen die Reds die UEFA Champions League gegen den Liga-Konkurrenten Tottenham Hotspur. Die Champions League endete, ebenso wie die Europa League mit einem rein englischen Duell. Diese spektakuläre Rückkehr der englischen Teams an die Spitze des europäischen Fußballs zeigte sich nirgends so deutlich wie hier.

Die Deutschen haben ihren Platz gefunden

Die Deutschen haben ihren Platz gefunden
Die Deutschen haben ihren Platz gefunden

Kein Wunder also, dass im Laufe der Jahre viele deutsche Spieler in die Premier League gewechselt sind. Didi Hamann spielte unter anderem für Newcastle, Manchester City und Liverpool. Michael Ballack wurde beim FC Chelsea zum Publikumsliebling. Per Mertesacker verdiente neben Mesut Özil und Lukas Podolski sein Geld beim FC Arsenal. Leroy Sanés Wechsel zu Manchester City markierte den bis dato teuersten Wechsel eines Deutschen. Er ist nach wie vor mit İlkay Gündoğan in einem Team. Antonio Rüdiger ist beim FC Chelsea unter Vertrag, Shkodran Mustafi läuft für den FC Arsenal auf. Sie alle haben sich ihren Platz in der begehrten Liga gesichert und begeistern Woche für Woche ihre Fans in den ausverkauften Stadien.

Hier wird Geld verdient

In England ist Fußball kein Sport, sondern Religion. Das beweist auch die umfangreiche Vermarktung der Premier League. Die Vereine nehmen nicht nur mit dem Verkauf der Merchandising-Artikel jede Menge Bares ein, sondern auch mit den Geldern, die sie aus dem Verkauf der TV-Rechte kassieren. Die Fans geben in England deutlich mehr Geld für Pay-TV aus, als in Deutschland. Daher können sich die Fußball-Vereine regelmäßig auf einen Geldsegen einstellen. Dementsprechend hoch sind auch die Gagen. Wer seine Leistung erbringt, ist im Fußballhimmel angelangt.