Mit dem richtigen Riecher zum Erfolg

Borussia Dortmund ist nicht erst seit der Verpflichtung von Erling Haaland berühmt für sein goldenes Händchen in der Transferpolitik. Der norwegische Stürmer war bis zur Winterpause der Saison 2019/2020 noch für Red Bull Salzburg auf Torjagd gegangen, bevor die Scouts des BVB zuschlugen. Seine Verpflichtung trieb die Euphorie in Dortmund auf die Spitze. Der erst 19-jährige Youngster schlug in der Deutschen Fußball-Bundesliga wie eine Bombe ein. Drei Tore innerhalb von nur 20 Minuten in seinem ersten Spiel, so etwas hatte es noch nie zuvor gegeben.

Wie lange bleibt Haaland in Dortmund?

In dieser Tonart sollte es weitergehen, mittlerweile ist der Norweger längst zum Fan- und Medienliebling avanciert. Der Erfolg von Haaland ist so groß, das man sich in Dortmund längst wieder Sorgen darüber macht, ob der Norweger nicht schon bald zu einem absoluten Spitzenverein weiterziehen wird. Das ist durchaus möglich, schließlich hat er eine entsprechende Klausel in seinem Vertrag. Diese war notwendig, um den heiß umworbenen Jungstar überhaupt nach Deutschland lotsen zu können. Doch auch in der Vergangenheit mussten die Schwarz-Gelben so manchen Star ziehen lassen. Profitiert davon haben allerdings die Finanzen des Vereins. Borussia Dortmund kann sich immer wieder über außergewöhnlich hohe Transfererlöse freuen.

Nur Lewandowski brachte kein Geld

Das Erfolgsgeheimnis liegt darin rechtzeitig junge Talente zu erkennen und zu fördern. Auf diese Weise wurden schon zahlreiche Superstars herangezüchtet. Bestes Beispiel dafür ist Robert Lewandowski. Der polnische Stürmer stieg beim BVB zum Star auf und wechselte dann zum FC Bayern München. Dort ist er längst zur fixen Größe herangereift und de facto unverkäuflich. In seinem Fall verzichtete Borussia Dortmund sogar auf eine Ablöse und ließ ihn bis zum Ende seines Vertrages im Team spielen. Ganz anders sah es da schon bei Ousmane Dembele aus. Der wechselte für eine Rekord-Ablösesumme von 125 Millionen Euro zum FC Barcelona. Ursprünglich hatten die Dortmunder für ihn einen Betrag von 15 Millionen Euro an Stade Rennes bezahlt.

Mit dem richtigen Riecher zum Erfolg
Mit dem richtigen Riecher zum Erfolg

Ilkay Gündogan wechselte für 5,5 Millionen Euro vom 1. FC Nürnberg zum BVB, der ihn später für 25 Millionen Euro an Manchester City weiterverkaufen konnte. Im Sommer wird Christian Pulisic endgültig zum FC Chelsea gehen, dann sind weitere 64 Millionen Euro fällig. Der FC Arsenal bezahlte vor einigen Jahren für den Top-Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang ebenfalls fast 64 Millionen Euro und Manchester United überwies 42,5 Millionen Euro für den Spielmacher Henrikh Mkhitaryan. Diese scheinbar endlose Liste an erfolgreichen Transfers beweist, dass Borussia Dortmund immer wieder in der Lage ist seine Leistungsträger durch neue Talente zu ersetzen und diese in weiterer Folge einige Jahre später teuer zu verkaufen.

Was passiert mit Sancho?

Der nächste Transfer steht früher oder später schon vor der Haustür. 2017 holte der Verein Jadon Sancho für acht Millionen Euro von Manchester City. Der kam ohne Spielpraxis und entwickelte sich zu einem Leistungsträger der Schwarz-Gelben. Kein Wunder also, dass die Interessenten bereits wieder Schlange stehen. Die Gerüchteküche sieht den neuen BVB-Star längst in der englischen Premier League oder sogar bei Real Madrid. Er wäre der nächste Top-Transfer, den sich Dortmund auf seine Fahnen heften könnte.